Home > Digitales Marketing > Customer Journey > Bauch- oder doch Kopfentscheidung?

Bauch- oder doch Kopfentscheidung?

Warum sich Menschen unbewusst für ein Produkt entscheiden und wie der Weg in Ihre Apotheke führen kann.

Morgens in der Zeitung blättern, unterwegs noch die Social Media Kanäle checken und auf dem Weg zur Arbeit führt der Weg vorbei an Haltestellen, Plakatwänden und Multimedia-Screens. Oder einfach nur abends auf der Coach vor dem Fernseher sitzen und nebenbei eine Zeitschrift blättern oder auf dem Tablet surfen. Eigentlich gibt es kaum noch Situationen, in denen wir nicht unbewusst Werbebotschaften wahrnehmen und in unserem Unterbewusstsein speichern.

Wie findet der Kunde den Weg in Ihre Apotheke?

Jeder Mensch, der tagtäglich das Haus verlässt oder einfach nur zuhause auf dem Sofa sitzt, könnte ein potenzieller Apotheken-Kunde sein. Doch wie findet er den Weg dahin? Einen Teil seiner Entscheidung können Apothekeninhaber indirekt, beispielsweise durch eine Anzeige in der lokalen Zeitung, einem eigenen Facebook-Kanal oder einer Außenwerbung – analog oder digital – beeinflussen. Aber warum macht man sich nicht einfach die Werbung der anderen zunutze? Viele Marken, die Apotheken führen, sind meistens nur wenige Klicks oder eine Seite entfernt. Das Gedächtnis des Menschen prägt sich diese Botschaften unterbewusst ein. Läuft ein (potenzieller) Kunde dann an einem ansprechend gestalteten Apotheken-Schaufenster vorbei und trifft hier auf ähnliche oder gar dieselben Bilder, greift der Effekt des Unterbewusstseins. Da war doch was? Und schon betritt er die Apotheke. Das erste Ziel wäre erreicht.

Eine Frage der Botschaft

Wichtig ist, dass der Kunde überall die gleichen Botschaften und Bilder sieht. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Professionelle Unterstützung bei der Schaufenster-Gestaltung oder der Einsatz eines digitalen Schaufensterscreens. Letzterer ist im Einsatz sehr flexibel und erlaubt neben dem Abspielen von Werbung auch individuelle Anzeigen über die Apotheke wie Notdienste, Bilder des Apothekenpersonals oder saisonale Aktionen.

Das Einkaufserlebnis in der Apotheke clever verstärken

Ist der Kunde in der Apotheke gilt gleiches Prinzip. Auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Kunden mit emotionalen Bildern oder Spots von OTC- und Kosmetikherstellern auf seiner Gedankenreise mitzunehmen. Passende Bild- und Farbwelten zu saisonalen Themen oder Indikationsbereichen, die auf allen Screens einheitlich abgebildet und auf Social Media geteilt werden können, holen den Kunden individuell in seiner Situation ab. Erste Pilotphasen haben gezeigt, dass Apotheken mit digitalen Sichtwahlscreens häufiger größere Packungen verkaufen und das Abspielen von aktuellen Werbespots zu zweistelligen Absatzsteigerungen führt.

Es gibt keine Erstkäufer mehr

Doch die Kunst kommt erst nach dem Kauf. Statt den Kunden sang und klanglos aus der Apotheke gehen zu lassen, speichern Sie den Kontakt. Kundenkarten helfen dabei eine gute Datenbank zu pflegen. Die Daten können genutzt werden, um Kunden über neue Angebote und Aktionen via Newsletter zu informieren, Kaufgewohnheiten nachzuvollziehen oder ganz einfach, um zum Geburtstag zu gratulieren. Wer fühlt sich da nicht wertgeschätzt?

Doch was ist mit der Couch Potato?

Um auch dem immer bequemer werdenden Kunden zu bedienen, der von zuhause aus bestellen möchte, weil er gerade in der Werbung an seine Creme erinnert wurde, bieten Apps oder die Beteiligung an einer Plattform gute Möglichkeiten. Der Kunde kann den gewünschten Artikel bestellen und erhält seine Lieferung via Botendienst oder einer Click & Collect-Lösung.

Schreibe einen Kommentar